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Glossar

Unser Glossar soll Ihnen helfen auch nicht alltägliche medizinische Begriffe zu verstehen.
Wir werden dieses Glossar stetig unseren Inhalten anpassen und ergänzen.

Sollten Sie einen Begriff vermissen, schicken Sie uns bitte eine eMail mit dem entsprechenden Begriff an unsere eMail-Adresse: glossar@frauengesundheit-online.de



Adhäsion
(Ad|hä|si|on die; -, -en)

1. a) das Haften zweier Stoffe od. Körper aneinander; b) das Aneinanderhaften der Moleküle im Bereich der Grenzfläche zweier verschiedener Stoffe (Klebstoff; Phys.). 2. Verklebung von Organen, Geweben, Eingeweiden u.a. nach Operationen od. Entzündungen (Med.). 3. Verwachsung in der Blüte einer Pflanze (z.B. Staubblatt mit Fruchtblatt; Bot.).



Adnexitis
([zu Adnex ] w; -, ...itiden ...itides):)

Entzündung der Gebärmutteradnexe (nämlich: der Eierstöcke und Eileiter)



Adstringierend
(ad|strin|gie|ren)

zusammenziehend wirken (von Arzneimitteln)



Amenorrhoev
(A|me|nor|rhö, A|me|nor|rhöe [[ameno 'rø:]] , die;)

Fehlen od. Ausbleiben der Menstruation



Autogenes Training

autogenes Training [- ], psychotherapeutische, stufenweise erlernbare Konzentrationsübungen, um bestimmte Körperfunktionen unter Kontrolle zu bringen.



Balneotherapie
(Balneo|therapie [lat. balneum = Bad u. Therapie ])

Anwendung von Bädern od. Badekuren zu Heilzwecken, Heilbehandlung durch Bäder



Dilatation
(Di|la|ta|ti|on, die; -, -en [spätlat. dilatatio =)

1. (Physik) Ausdehnung eines Körpers durch äußere Kräfte od. Wärme. 2. (Med.) krankhafte od. künstliche Erweiterung von Hohlorganen.



Drainage
(Drai|na|ge [[dre 'na:schwa]] , die; -, -n [frz. dr)

1. (auch: Dränage) (Med.) Ableitung von Wundabsonderungen, Flüssigkeiten [nach außen] mithilfe eines Gummi- od. Glasröhrchens.



Dysmenorrhoe
(Dys|me|nor|rhö die; -, -en u. Dys|me|nor|rhöe [...)

gestörte, schmerzhafte Monatsblutung (Med.)



Endometriose
(En|do|me|tri|o|se die; -, -n :)

das Auftreten verschleppten Gebärmutterschleimhautgewebes außerhalb der Gebärmutter (Med.), z.B. im Eileiter, in der freien Bauchhöhle, in der Gebärmuttermuskulatur.



Fango
(Fan|go, der; -s [ital. fango, aus dem Germ.]:)

an Mineralien reicher Schlamm vulkanischer Herkunft, der in Form von Packungen u. Bädern zu Heilzwecken, bes. bei rheumatischen Erkrankungen, verwendet wird



Genitalkarzinom
(Kar|zi|nom, das; -s, -e [lat. carcinoma < griech.)

kark¨ªnos = Krebs] (Med.): bösartige Geschwulst; Tumor, Krebs; hier: im Unterleib



Gestagen
(Ges|ta|gen, das; -s, -e [zu lat. gestatio = das Tr)

Hormon, das der Vorbereitung u. Erhaltung der Schwangerschaft dient.



Hyperthermie
(Hy|per|ther|mie die; -, ...ien :)

1. (ohne Plur.) Wärmestauung im Körper, ungenügende Abfuhr der Körperwärme bei hoher Außentemperatur. 2. (ohne Plur.) sehr hohes Fieber. 3. künstliche Überwärmung des Körpers zur Steigerung der Durchblutung (Med.); vgl. Hypothermie



Hyperämie

Hyper|ämie die, Medizin - Blutüberfüllung ( Blutstauung); Hyperämie zu Heilzwecken wird u. a. durch Wärmeanwendung erzielt.



Hypothermie
(Hy|po|ther|mie die; -, ...ien :)

1. (ohne Plur.) abnorm niedrige Körpertemperatur. 2. künstliche Unterkühlung des Körpers zur Reduktion der Stoffwechsel- u. Lebensvorgänge im Organismus (Med.)



Hysterektomie
(Hys|te|rek|to|mie, die; -, -n (Med.):)

operative Entfernung der Gebärmutter.



Indikation
(Indikation die, 1) Anzeichen, Merkmal. 2)Krankheit)

Kontraindikation



Inkontinenz
(In|kon|ti|nenz [[auch: - - - '-]] , die; -, -en [z)

Unvermögen, Harn od. Stuhl zurückzuhalten.



Klimakterisches Syndrom
(kli|mak|te|risch [lat. climactericus < griech. kli)

a) durch die Wechseljahre bedingt:ein -er Zustand; b) sich in den Wechseljahren befindend:eine -e Frau;



Kryotherapie
(Kry|o|the|ra|pie die; -:)

Anwendung von Kälte zur Zerstörung von krankem Gewebe durch Erfrieren (Med.)



Lymph
(Lym|phe Lym|phaw; -, ...phae)

Flüssigkeit der Lymphgefäße (hat große Ähnlichkeit mit dem Blutplasma, dem sie entstammt; enthält reichlich Eiweißkörper und Lymphozyten; die Lymphe ist für den Stoffaustausch der Gewebe sehr wichtig, außerdem hat sie eine Schutzfunktion)



Mammakarzinom
(Mam|ma|kar|zi|nom das; -s, -e:)

Brustkrebs (Med.).



Meditation
(Me|di|ta|ti|on, die; -, -en [lat. meditatio = das)

meditari, siehe meditieren]: 1. (bildungsspr.) [sinnende] Betrachtung:religiöse, geistreiche -en; jmdn. aus seiner M. herausreißen; in M. verfallen, versinken. 2. (Rel., Psych., Philos.) mystische, kontemplative Versenkung



Menopause
(Me|no|pau|se, die; -, -n [zu griech. mn = Monat u.)

das Aufhören der Regelblutung in den Wechseljahren der Frau.



Menorrhoe
(Me|nor|rhö, Me|nor|rhöe [[... 'rø:]] , die; -, ...)

Menstruation



Moor
(Moor, das; -[e]s, -e [aus dem Niederd. < mniederd.)

sumpfähnliches Gelände mit weichem, schwammartigem, großenteils aus unvollständig zersetzten Pflanzen bestehendem Boden u. einer charakteristischen Vegetation Das verwendete Moor ist ein Hochmoortorf mit ausgezeichneten thermischen Eigenschaften. Für die Badetherapie haben das Wärmehaltevermögen und die schlechte Wärmeleitfähigkeit des Moores eine ganz wesentliche Bedeutung. Das Material ist gut zersetzt, der Gehalt an Bitumen, Pektinen, Lignin, Huminsäuren u.a. ist hoch. Die Wasserkapazität beträgt etwa 90%. Um die medizinische Kontrolle und eine gleichbleibend hohe Behandlungsqualität zu gewährleisten, findet ein Versand nicht statt.



Naturmoorpackungen

Die Naturmoor-Therapie wird in Form von Naturmoor-Packungen und -Bädern als Einzeltherapie appliziert. Die Temperatur einer Naturmoor-Packung beträgt 46° C. Sie besteht aus einer brotteigartigen festen Masse, die eine Schichtdicke von mindestens 5 cm aufweist und unmittelbar auf der Haut aufliegt. Der Behandlungsrhythmus sollte mindestens 2-3 Mal pro Woche, möglichst alle zwei Tage über eine Dauer von 10 - 20 Minuten erfolgen. Als idealer Wärmeträger mit hohem Wärmeeinstrom in schlecht durchblutete Körperstellen gewährleistet das Naturmoor, daß die Durchblutung der tiefer liegenden Muskelgruppen erhöht wird. Es entsteht somit über die Hyperthermie eine Hyperämie, die sich in einer Gefäßdilatation zeigt. Außerdem wird die Hyperämie durch den cutaneo-visceralen Reflex verstärkt. Die Folge davon ist eine Muskelentspannung, die zu einer Schmerzlinderung und zu einer Gesamtkörperentspannung führen kann. Die Naturmoor-Packung wird erfolgreich dort eingesetzt, wo aufgrund kreislaufbedingter Labilität oder anderer Kontraindikationen Naturmoor-Bäder nicht verabreicht werden dürfen. Alle Körperregionen können gezielt, getrennt behandelt werden. Kryotherapie ist in geeigneten Fällem mit Kaltmoorpackungen (+ 4° C) möglich. Spezielle Indikationen für Naturmoor-Packungen: HWS (Halswirbelsäule), Schulter-Arm-Syndrom, Arthrosen der Schulter- und Ellenbogengelenke sowie Hüft-, Knie- und Sprunggelenke, Brust- und Lendenwirbelsyndrom, Osteoporose (Knochenschwund), gynäkologische Indikationen.



Naturmoor-Bäder

Die zweite Form der Anwendung besteht aus Naturmoor-Breibädern. Hierbei handelt es sich um eine flüssige form des Torfs, die einem ähnlichen Wirkmechanismus folgt wie die Naturmoor-Packung. Aufgrund der Ganzkörperbehandlung besteht eine erhöhte Herz-/Kreislaufbelastbarkeit. Es handelt sich bei dieser Anwendung um eine Erhöhung der Körperkerntemperatur ohne die Wärmeregulation zu belasten, die in ihrer Belastbarkeit als ca. 2% höher eingeschätzt wird, als beim vergleichbaren häuslichen Wannenbad. Die spezifische Wirkung der Naturmoor-Bäder beruht zum großen Teil auf ihrer hervorragenden Eigenschaft als Wärmeträger. Die Hyperthermisierung führt zu einer starken Mehrdurchblutung des Körperinneren, die bis zu 10 Stunden nach dem Bade anhält. Dadurch kommt es auf dem Wege über das Stammhirn zu vielseitigen Regulationen, Stimulierungen und Normalisierungen innersekretorischer Vorgänge. Naturmoor enthält biologisch wirksame anorganische und organische Stoffe. Durch seine saure Reaktion (pH = 4) wirkt es adstringierend, gerbend und straffend auf die Hautoberfläche. Die Naturmoor-Bäder kommen als Resorptions- oder Stimulationsbäder bei vielen Frauenleiden zur Anwendung. Sie werden auch mit großem Erfolg bei allen Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises verabfolgt. Indikationen für Naturmoor-Bäder: Sehnen-/ Muskel-Ansatzprobleme, Polyarthrosen, komplexe Wirbelsäulensyndrome, entzündliche Wirbelsäulensyndrome (Bechterew, Psoriasis), Osteoporose, Morbus Sudeck, gynäkologische Indikationen



Vaginale Mooreinlage

Vaginale Moortherapie Die vaginale Moortherapie stellt eine besondere Form der Moortherapie dar. Bei ihr werden zusätzlich Wachstumsreize auf die Genitalorgane sowie eine ovarielle Stimulation erreicht. Außerdem werden seelische Wirkmechanismen diskutiert. Mooreinlagen in die Scheide haben dieselben Indikationen wie die Moorbäder, wirken gleichsinnig und unterstützen diese. Zusätzliche spezielle Indikationen: chronische Genitalentzündungen, insbesondere chronische Adnexitis, Ovarielle Insuffizienz: therapieresistente Regeltempoanomalien, Hyper-/ Hypomenorhoen, Menorrhagien, prämenstruelle Vorblutungen, postmenstruelle Nachblutungen, CLH-Schwäche, primäre und sekundäre Amenorrhoe, Dysmenorrhoe bei hypoplastischem Uterus, Sterilität, Infertilität bei hypoplastischem Uterus oder CLH-Schwäche, Adhäsionsprophylaxe z.B. nach mikrochirurgischen Eingriffen, Genitale Entwicklungshemmungen (primäre oder sekundäre Uterushypoplasie), Klimakterium (bei noch stimulierbaren Ovarien), Pruritus vulvae.



Myom

Myom das, Medizin - gutartige Geschwulst aus Muskelfasern, meist in der Gebärmutter



Nervensystem
(Ner|ven|sys|tem das; -s, -e)

Gesamtheit der Nervengewebe eines Organismus als anatomische u. funktionelle Einheit mit der Fähigkeit zur Reizaufnahme, Erregungsleitung, Signalverarbeitung u. motorischen Beantwortung (Med.).



Osteoporose
(Os|te|o|po|ro|se, die; -, -n [zu griech. porós, si)

eine Verminderung der Knochenmasse je Volumeneinheit, die das alters- und geschlechtsspezifische Maß der natürlichen Rückbildung überschreitet und im manifesten Stadium den Grad einer schmerzhaften mechanischen Skelettinsuffizienz (Unterschreitung der Mindestbelastbarkeit mit Gefahr von Knochenbrüchen) erreicht. Als eine der Hauptursachen wird der Rückgang der Produktion von Östrogen in den Wechseljahren angesehen.



Ovar
(Ova|ri|um das; -s, ...ien [...iwan ])

Gewebe od. Organ, in dem bei Tieren u. beim Menschen Eizellen gebildet werden, Eierstock (Biol., Med.)



Prophylaxe

Prophylaxe die, Medizin - Vorbeugung, Verhütung von Krankheiten durch Hygiene, Impfungen u. a.



Rehabilitation

Rehabilitation die, Medizin - alle Maßnahmen, die der Wiedergewinnung der berufl. Leistungsfähigkeit nach Unfall oder Krankheit dienen.



Rezidivieren
(re|zi|di|vie|ren (Med.))

(von Krankheiten) in Abständen wiederkehren.



Sole
(So|le die, 1) kochsalzhaltiges Wasser;)

dient als Heilmittel (Solbäder) oder zur Gewinnung von Speisesalz durch Eindampfen. Im Rahmen der gynäkologischen Balneotherapie verwenden die Frauenheilbäder ausschliesslich natrium-chlorid-haltige Wässer aus natürlichen Heilquellen.



Stoffwechsel
(Stoff|wech|sel, der)

biochemische Vorgänge in einem lebenden Organismus, bei denen dieser zur Aufrechterhaltung seiner Funktionen Stoffe aufnimmt, chemisch umsetzt u. abbaut



Ödem
(Ö|dem, das; -s, -e [griech. oídēma = Geschwul)

krankhafte Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe infolge Eiweißmangels od. Durchblutungsstörungen



Östrogen
(Ös|tro|gen das; -s, -e)

weibliches Sexualhormon mit der Wirkung des Follikelhormons (Med.)



Yoga
(Yo|ga, Joga , der od. das; -[s] [zu sanskr. yuga =)

a) indische philosophische Lehre, die durch Meditation, Askese u. bestimmte körperliche Übungen den Menschen vom Gebundensein an die Last der Körperlichkeit befreien will:Anhänger des Y. sein; b) Gesamtheit der Übungen, die aus dem Yoga herausgelöst wurden u. die zum Zwecke einer gesteigerten Beherrschung des Körpers, der Konzentration u. Entspannung ausgeführt werden



Zysten
(Zys|te, die; -, -n [griech. kýstis = (Harn)blase])

1. (Med.) krankhafter, mit Flüssigkeit gefüllter sackartiger Hohlraum im Gewebe.







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